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Ziele der Sudetendeutschen
Die SUDETENDEUTSCHE LANDSMANNSCHAFT (SL) ist die überparteiliche und überkonfessionelle Volkstumsorganisation der Sudetendeutschen in der Vertreibung. Gemäß § 3 ihrer Satzung verfolgt sie folgende Zwecke:
Oberster Repräsentant der Volksgruppe ist der ebenfalls für jeweils vier Jahre gewählte Sprecher der sudetendeutschen Volksgruppe. Seit Pfingsten 2000 bekleidet dieses Amt der aus dem Egerland stammende Johann Böhm, Präsident des bayerischen Landtags a.D. Die Organisationsstruktur beruht auf zwei Säulen: Auf der sog. Gebietsgliederung, in der die Landsleute nach ihren heutigen Wohnorten organisiert sind, und auf der Heimatgliederung, in der sie nach ihren früheren Heimatwohnsitzen erfaßt sind. In beide Bereiche ist auch die Sudetendeutsche Jugend (SdJ) einbezogen. Der Bundesverband der Sudetendeutschen Landsmannschaft gliedert sich in 16 Landesgruppen, 363 Kreisgruppen und nahezu 2.000 Ortsgruppen (Gebietsgliederung) sowie in 14 Heimatlandschaften und 78 Heimatkreise (Heimatgliederung). In Verbindung mit der Heimatgliederung der Sudetendeutschen Landsmannschaft stehen die 86 sudetendeutschen Heimatvereinigungen, die die Sudetendeutsche Landsmannschaft als ihre politische Vertretung anerkennen und den Sprecher der Volksgruppe mitwählen. Landsmannschaft und Vereinigungen haben insgesamt ca. 250.000 Mitglieder. Allein die über 60 sudetendeutschen Heimatzeitungen haben ca. 150.000 Abonnenten. Gruppen der Sudetendeutschen Landsmannschaft bestehen in zahlreichen weiteren Staaten, u. a. in Österreich, sowie in Argentinien, Kanada, Paraguay, Schweden, den USA und in mehreren weiteren Länder. In den USA, Südafrika, Italien, Schweiz, Spanien und Großbritannien wird z.Z. (1998) die Gründung einer SL vorbereitet. |
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